Öhm... Kein Plan. Mal dies, mal das und oft Musik. Vielleicht zu viel, vielleicht auch nicht. Kuriositäten und andere Verbrechen. Zum Gut- oder Scheißefinden. I just don't care

Saturday, April 07, 2007

On the Streets I ran

Eieieiei, lieber nicht vorhandener Leser, irgendwas ist komisch.
Ich dürfte grade meinen 1100. Morrissey Song in dieser Woche hören, ich lese in 2 Jahre alten Musikmagazinen, esse skandinavische Süßigkeiten, bin ob einer beschissenen Erkältung nicht fähig zu sprechen und träumte letzte Nacht widerwertige Sachen.

Ich träumte von Menschen, die mir nahestehen und welchen, die dieses mal zu einem gewissen Grad taten. Ich hatte 2 Träume in einem und einen anderen noch hinterher sozusagen; Im ersten saß ich mit meiner gesamten Famiele an einem großen Tisch, ich in der Mitte einer Längsseite, gegenüber von mir mein Großvater. Anscheinend durch den wundervollen (!) Film From Dusk Till Dawn vom Vorabend inspiriert, hatte ich plötzlich einen langen Stab in der Hand und ging auf meinen Gegenüber los. Viel Blut inklusive. Dann träumte ich, dass ich jemandem, ich weiß nicht mehr, wer es war, von diesem Traum im Traum erzählte, ehe ich im losging und eine weitere nahestehende Person sprichwörtlich dran glauben musste. Es ist und war widerlich und paradox, und ich frage mich, wieso man sich am Morgen danach an so einen Dreck erinnert, an die sicher auch irgendwann erträumten Blümchenwiese aber nicht mehr. Der 3. Traum im Traum war dann harmloser, ich ging mit irgendeiner Person aus Richtung Ascheberg/Horrorwaldlaufwald kommend in Richtung Stadtgraben durch Plön, viele Leute gingen den selben Weg, und an der Bushaltestelle, an der die Bösdorfer Busse abfahren, hielten wir beide wegen einer Lappalie an, ich weiß nicht mehr, worum es ging. Ein Mädchen tippte mir auf die Schulter, es war die Freundin von Constance, einer vor ca. 4 Jahren weggezogenen Klassenkameradin, die gleich neben ihr stand. Ohne großes hallo gingen wir weiter zum Stadtgraben, Ties rannte die Straße entlang ohne Ziel, und an der Bushaltestelle saßen Menschen, Nina und Nati und Ties Schwester unter anderem, und es fuhren Busse mit Zielen, die ich nicht kannte. Wir setzten uns zu Nina und den anderen, unterhielten uns, und irgendwann liefen wir panisch los, von was auch immer getrieben, und zwängten uns ins Männerklo (!) der Bushaltestelle, das jetzt ein riesiger Raum war, in kleine, kahle Kabinen auf der rechten und einen großen Freiraum auf der linken Seite eingeteilt. Herr Dose (Lateinlehrer) erschien und redete auf uns ein, ohne Sinn und ohne Ziel. Als nächstes fand ich mich in einem Zug wieder, mit einer Begleitung, die ich nicht erinnere, und ich stürmte durch den Zug, auf der Suche nach einer bestimmten Person, doch ich fand sie nicht. Wir liefen den Zug mehrmals ab, wir wussten nicht, in was für einem Zug wir uns befanden, wohin wir fuhren, wir suchten nur verzweifelt diese eine Person, die unauffindbar war.

Ich finde es gruselig, sich im Nachhinein an Details aus Träumen erinnern zu können, an Gedanken, die man als 'Ich-Erzähler' hatte, an Gefühle und Instinkte, die dem Handeln einen Sinn geben. Es erscheint real, als stünde die Geschichte vor mir, als sähe ich sie als einen Film oder läse sie wie ein Buch. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Bruchstücke fügen sich zu einem ganzen zusammen, desto mehr erinnere ich mich an andere Träume, und beginne zu zweifeln, wie lange diese Träume wirklich her sind.

Nein, ich bin nicht betrunken.
Alö

0 Comments:

Post a Comment

<< Home